Fluchtwegsicherung kann unter Umständen Leben retten

Wenn in einem Gebäude ein Feuer ausbricht oder etwas anderes Schlimmes geschieht, dann müssen Menschen schnell fliehen können. Die Fluchtwegsicherung spielt deshalb eine wichtige Rolle, und manchmal kann sie sogar Leben retten. Das Thema sollte daher in jedem Fall mit der nötigen Sorgfalt behandelt werden.

Eine Fluchtwegsicherung überwacht Notausgänge

Wird ein Gebäude geplant, dann ist es von Anfang an die Aufgabe des Architekten, Fluchtwege für den Ernstfall vorzusehen. Bei Einfamilienhäusern gibt es praktisch immer eine Tür oder ein Fenster, durch das die Bewohner im Fall eines Brandes ins Freie gelangen können. Bei Mehrfamilienhäusern mit zum Beispiel sechs, acht oder zehn Einheiten sieht die Situation schon anders aus. Hier kann eine effektive Fluchtwegsicherung angebracht sein, um allen Bewohnern maximalen Schutz zu bieten. Denn wer etwa im Dachgeschoss wohnt, der ist auf einen guten Fluchtweg unbedingt angewiesen. Ein Sprung aus dem Fenster könnte lebensgefährlich werden.

Noch bedeutsamer als in Wohnhäusern ist eine gute Fluchtwegsicherung allerdings in gewerblich genutzten Immobilen bzw. in öffentlichen Gebäuden. In ihnen ist oft eine Vielzahl von Menschen versammelt, und alle müssen im Fall eines Brandes möglichst schnell evakuiert werden. Ob in ausreichendem Maße Fluchtwege vorhanden sind und ob sie wie vorgeschrieben ausgeschildert sind, das wird bereits bei der Bauabnahme überprüft.

Mitunter geht es aber auch darum, dafür zu sorgen, dass die Fluchtwege tatsächlich nur im Notfall benutzt werden. Ein Kaufhaus zum Beispiel muss natürlich darauf achten, dass ein Fluchtweg nicht als heimlicher Ausgang genutzt wird, durch den die Kunden ohne zu bezahlen mit der Ware verschwinden können. Hier leistet eine Fluchtwegsicherung gute Dienste. Sie gibt zwar die Tür frei, was im Notfall von entscheidender Bedeutung ist - gleichzeitig löst sie bei der Benutzung aber Alarm aus. So kann niemand unbemerkt durch die Tür gehen, die nur als Fluchtweg vorgesehen ist.